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Wintergefahren: „Umsichtiges Verhalten ist der beste Schutz“

08.01.2026 | 09:57 Uhr


Deutscher Feuerwehrverband gibt Bevölkerung umfassende Hinweise zur Sicherheit 


Unwetterartige Schneefälle, gefrierender Regen, wetterbedingte Unfälle: Der Winter stellt die Bevölkerung in Deutschland auch in den nächsten Tagen vor große Herausforderungen. „Vorbereitung ist wichtig“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er appelliert, sowohl den aktuellen Wetterbericht zu verfolgen als auch Warn-Apps (NINA, KatWarn) zu verwenden, die über akute Gefahren informieren. „Umsichtiges Verhalten ist der beste Schutz“, so der DFV-Vizepräsident.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt der Bevölkerung umfassende Hinweise zur Sicherheit im Winter zu Hause, auf Reisen und beim Ausflug.

 

Sicherheit zu Hause

         Drehen Sie Heizkörper nie ganz ab. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung; bei längeren Leitungen auch einen mittleren Thermostatstand. Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen nach Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre. Wenn diese Leitungen nicht abgestellt werden können, sichern Sie sie mit einem Frostwächter.

         Vermeiden Sie offenes Feuer in der Wohnung: Durch unvollständige Verbrennung kann es zur Bildung von Kohlenmonoxid kommen, das zu Vergiftungen führt. Achten Sie beim Heizen mit offenem Feuer (etwa in einem Kamin) auf den korrekten Abzug der Gase. Mehr Informationen: https://www.co-macht-ko.de/.

         Sicherer sind Heizlüfter oder Kachelöfen. Achten Sie bei Heizlüftern darauf, dass diese ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen haben. Trocknen Sie keine feuchte Kleidung oder Ähnliches auf Heizung oder Heizlüfter.

         Achten Sie darauf, dass Steckdosen nicht durch zu viele Heizgeräte überlastet werden. Sorgen Sie beim Einsatz von Gasheizlüftern für gute Belüftung.

         Lagern Sie Brennmaterialvorräte nicht zu nahe am Ofen, entsorgen Sie heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder Mülltonnen.

         Stellen Sie provisorische Feuerstätten sachgerecht auf, lassen Sie dies am besten von einem Fachmann erledigen. Lassen Sie Heizungsanlagen und Kamine regelmäßig warten.

         Befreien Sie den Weg zur Haustür von Schnee und Eis, so dass Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bei einem Notfall schnell und unfallfrei eintreffen können.

         Sorgen Sie beim Schneeschieben dafür, dass Hydranten nicht unter Eis und Schnee eingeschlossen werden. Rot-weiße Schilder an Laternen oder Zäunen weisen auf den genauen Standort hin.

         Freigehaltene Gullys sorgen dafür, dass das Wasser bei Tauwetter abfließen kann.

         Wenn sich Eiszapfen bilden, von denen direkte Gefahren ausgehen, prüfen Sie, ob Sie den gefährdeten Bereich absperren können. Möglicherweise lassen sich die Eiszapfen auch ohne Eigengefährdung beseitigen.

 

 

Sicherheit auf Winterstraßen

         Lassen Sie Ihr Fahrzeug überprüfen, damit Sie nicht durch vermeidbare Schäden unterwegs liegen bleiben. Vor allem angemessene Bereifung ist wichtig!

         Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken – so wird man vor allem bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit einhergehenden Kraftstoffverbrauch etwa für die Heizung überrascht.

         Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung Ihres Fahrzeugs: Sind die Warnwesten griffbereit im Fahrgastraum? Wo befindet sich das Warndreieck? Ist der Verbandkasten auf aktuellem Stand? Eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, etwa bei einer Hilfsorganisation, ist immer hilfreich!

         Wenn es gekracht hat und Sie beteiligt sind: Tragen Sie Ihre Warnweste und sichern Sie die Unfallstelle mindestens mit einem Warndreieck ab. Begeben Sie sich nach der Absicherung wenn möglich hinter die Leitplanke – sie bietet zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Verkehr.

         Bilden Sie in einem Stau eine Rettungsgasse, damit die Rettungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umgehend Hilfe leisten können. Häufig treffen Rettungsfahrzeuge (Feuerwehr, Rettungsdienst) zeitversetzt ein; achten Sie auch beim Vorrücken im Stau darauf, dass die Rettungsgasse stets offenbleibt!

         Altbewährt seit 50 Jahren und trotzdem manchmal vergessen: Die Gurtpflicht gilt in Deutschland für alle Insassen. Achten Sie vor allem auf die korrekte Sicherung von Babys und Kindern.

         Wenn bei Unfällen der Einsatz der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes notwendig ist, können Sie diese über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren. Dieser ist europaweit gültig!

 

Sicherheit beim Winterausflug

         Meiden Sie bei hohem Schneefall Wälder und Alleen. Instabile Bäume und herabfallende Äste sind nicht nur während, sondern auch nach dem Unwetter gefährlich!

         Rechnen Sie in Höhenlagen oder exponierten Bereichen mit Windbruch, auch durch morschen Baumbestand.

         Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst.

         Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen. Für die Freigabe sind die örtlichen Behörden zuständig.

         Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).

         Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

         Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer freischlagen.

         Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten, nicht zu weit hinauswagen, eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.

         Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben. Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe oder organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern. Gekennzeichnete Rettungspunkte machen der Feuerwehr das Auffinden einfacher.

Diese und weitere Hinweise auch für Einsatzkräfte sind unter https://www.feuerwehrverband.de/wintergefahren/ online verfügbar.

 

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband


Sicherheitstipps der Feuerwehr zum Jahreswechsel

31.12.2024 | 09:58 Uhr


Unachtsamer Umgang mit Feuerwerk häufig Ursache für Verletzungen und Brände

 

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und Unfälle: Einer Million Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. Häufig werden Verletzungen und Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern. „Ein wichtiger Hinweis, der eigentlich nicht nötig sein sollte: Werfen Sie kein Feuerwerk auf Einsatzkräfte! Behindern Sie die Angehörigen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nicht bei ihrer Arbeit!“, mahnt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

 

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

•          Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.

•          Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.

•          Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!

•          Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.

•          Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her oder erwerben illegal vertriebenes Feuerwerk. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!

•          Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.

•          Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.

•          Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

 

Die Löschgruppe Echtz wünscht den Menschen in Deutschland einen unfallfreien Jahreswechsel und ein glückliches und gesundes Jahr 2025.

 

Eure Löschgruppe Echtz

 

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband


Freitag, der 13. - Rauchwarnmeldertag: Leben retten war nie einfacher

13.12.2024 | 11:22 Uhr


 

Freitag, der 13. - Rauchwarnmeldertag: Leben retten war nie einfacher 

 

Am Freitag, den 13., findet bundesweit der Rauchwarnmeldertag statt. Unter dem Motto "Rauchmelder retten Leben" wird an diesem Tag auf die lebensrettende Bedeutung von Rauchwarnmeldern aufmerksam gemacht. In diesem Jahr wurden hierzu Erfahrungsberichte von Brandopfern gesammelt. In Wort, Bild oder Video schildern Betroffene eindrücklich, was passiert, wenn ein Feuer ausbricht. Diese Berichte sollen für Brandgefahren sensibilisieren und gleichzeitig informieren, wie sich Menschen im Brandfall schützen können. Nachzulesen sind diese Geschichten unter https://www.rauchmelder-lebensretter.de/

"Ein Rauchwarnmelder kann den entscheidenden Unterschied machen - besonders nachts, wenn wir Brände weder riechen noch sehen können. Als Lebensversicherung sorgt er dafür, dass man schnell reagieren und sich und seine Familien rechtzeitig in Sicherheit bringen kann", so Christoph Dohr, Hauptabteilungsleiter Schadenprävention & Risikobewertung der Provinzial Versicherung.

Gesetzliche Pflicht - Verantwortung für alle

In allen Bundesländern sind Rauchwarnmelder inzwischen gesetzlich vorgeschrieben - zumindest für Neubauten und oft auch für Bestandswohnungen. Sie sind in allen Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, zu installieren. "Die Rauchwarnmelderpflicht hat zu einem hohen Installationsgrad geführt. Jedoch verringern nur regelmäßig geprüfte und somit funktionierende Rauchwarnmelder die Gefahr, dass sich Brände unbemerkt entwickeln und so Menschenleben gefährden", weiß Maria Koch, Referentin für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung beim Verband der Feuerwehren in NRW. Rauchwarnmelder sind nach Herstellerangaben und mindestens einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Richtiges Verhalten im Brandfall

Im Brandfall ist schnelles und besonnenes Handeln entscheidend. Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr unter 112 und verlassen Sie die Wohnung, wobei Sie Türen schließen, um die Ausbreitung von Rauch zu verhindern. Ist der Fluchtweg blockiert, bleiben Sie in einem rauchfreien Raum, schließen die Tür und machen sich am Fenster oder Balkon bemerkbar. Setzen Sie auf die Hilfe der Feuerwehr - Ihre Sicherheit hat oberste Priorität. Am Rauchwarnmeldertag setzen sich Feuerwehren, Versicherungen und Sicherheitsorganisationen gemeinsam dafür ein, die Zahl der Brandopfer zu senken. Sie appellieren an alle Haushalte: Schützen Sie sich und Ihre Familie mit einem einfachen, aber effektiven Schutz - dem Rauchwarnmelder. Weitere Informationen und Beratung sind bei der lokalen Feuerwehr oder unter https://www.feuerwehrverband.nrw/verband/themen/brandschutzerziehung-und-brandschutzaufklaerung erhältlich.

 

 

Quelle: Verband der Feuerwehren NRW

 


„Jedes einzelne Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist unersetzlich“

05.12.2024 | 14:32 Uhr


Ehrenamtstag: DFV-Präsident würdigt Engagement von knapp 1,4 Millionen Personen 

 

 

Sie retten Menschen aus brennenden Wohnungen. Sie befreien eingeklemmte Personen aus Fahrzeugwracks. Sie leisten Erste Hilfe in Notlagen. Sie verteidigen Deiche bei Hochwasser, löschen Waldbrände und bekämpfen ausgelaufene Chemikalien. Sie bilden den Nachwuchs und die Bevölkerung aus, informieren über das Verhalten im Notfall und holen ab und zu auch eine Katze vom Baum: Knapp 1,4 Millionen Menschen sind ehrenamtlich in den Feuerwehren in Deutschland aktiv. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), hebt zum heutigen Ehrenamtstag das unbezahlte Engagement hervor: „Diese Menschen bilden das Rückgrat des Bevölkerungsschutzes in Deutschland! Egal, ob als Einsatz- oder Führungskraft, ob in Ausbildung oder seit Jahrzehnten dabei: Jedes einzelne Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist unersetzlich.“

 

Das deutsche System des Ehrenamtes in der Feuerwehr ist weltweit nahezu einzigartig und durch die Anzahl der helfenden Hände etwas ganz Besonderes. „Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind in Deutschland rund 28,8 Millionen Menschen freiwillig und ehrenamtlich engagiert. Jeder 20. von ihnen ist in der Feuerwehr aktiv!“, ordnet der DFV-Präsident den unverzichtbaren Einsatz ein.

 

Banse weist auf Möglichkeiten hin, den ehrenamtlichen Einsatz zu unterstützen: „Durch eine Feuerwehr-Rente könnten Feuerwehrmitglieder ohne nennenswerte Einbußen früher als regulär in Rente gehen und ihrer Einsatzabteilung weiterhin zur Verfügung stehen“, erklärt der DFV-Präsident. Er begrüßt zudem die geplante Erhöhung des Haftungsfreibetrags für ehrenamtliche Vereinstätigkeiten entsprechend dem Übungsleiterfreibetrag; somit könnten Führungskräfte und weitere Personen in herausgehobenen Funktionen künftig für den Mehraufwand auch eine entsprechende Aufwandsentschädigung erhalten, ohne dass diese steuerlich wieder abgezogen werde.

 

Informationen zum Engagement in der Feuerwehr gibt es unter https://www.feuerwehrverband.de/engagieren/. Die aktuellsten statistischen Zahlen stehen auf https://www.feuerwehrverband.de/presse/statistik/ zur Verfügung.

Eure Löschgruppe Echtz
Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband

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Sieben Tipps der Feuerwehr zur Sicherheit in der Adventszeit

02.12.2024 | 12:29 Uhr


Unachtsamkeit im Umgang mit Kerzen ist häufige Brandursache

Ob Adventskranz oder Gesteck mit Teelicht: Kerzenschein verbreitet in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Licht ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Feuerwehren in Deutschland informieren vor dem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Hachemer.

 

Sieben einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

          Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

          Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

          Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!

          Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.

          Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.

          In Haushalten mit Kindern und freilaufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.

          Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Idealerweise sollten auch elektrische Lichterketten nicht in Ihrer Abwesenheit leuchten.

Eure Löschgruppe Echtz

Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband